Inhaltsbereich

Sie sind hier
Sie sind hier: www.bsvduesseldorf.de
.

Orientierungs-, Leit- und Informationssysteme für blinde und sehbehinderte Menschen in Düsseldorf

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Düsseldorf nimmt seit Jahren die Interessen blinder/sehbehinderter Menschen wahr, um Barrierefreiheit der gestalteten Umwelt in Bezug auf den von ihm zu vertretenden Personenkreis in der Landeshauptstadt zu erreichen.

Hierzu wirkt er in entsprechenden Gremien und Arbeitskreisen mit

• Beirat zur Förderung der Belange  von Menschen mit Behinderung
• Runder Tisch Verkehr
• Runder Tisch Bauen
• Runder Tisch Kommunikation
• AK Bus und Bahn für alle

  • Er ist beratender Ansprechpartner der Planer und Ausführenden von Baumaßnahmen sowie der städtischem Ämter.

So konnte erreicht werden, dass die Düsseldorfer „Gestaltungsstandards zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse mobilitätsbehinderter Menschen“ analog zur DIN 32984 (Bodenindikatoren) neu gefasst wurden. 

Als Resultat der erfolgreichen Interessensvertretung unseres Selbsthilfevereins und der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Entscheidungs- und Verantwortungsträgern finden sich für blinde und sehbehinderte Menschen immer zahlreichere Informations- und Orientierungshilfen im öffentlichen Verkehrsraum und öffentlich zugänglichen Gebäuden der Landeshauptstadt:

• Straßenquerungen für Fußgänger werden mit einer ertastbaren Bordsteinkante versehen

• diese Fußgängerüberwege sowie die Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs werden mit kontrastreichen und taktil erfassbaren Bodenmarkierungen gestaltet

• taktile, kontrastreiche komplexe Leitsysteme kommen mehr und mehr zum Einsatz, z. B. in der Altstadt, im Hauptbahnhof, Berta-von-Suttner-Platz, Fernbusbahnhof

Leitsystem Hauptbahnhof

 • öffentlich zugängliche Gebäude erhalten Informations- und Leiteinrichtungen; z. B. Willi-Becker-Allee 8, Bezirksverwaltungsstelle im Rathaus Düsseldorf Gerresheim

• Aufzüge in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Verkehrsanlagen werden mit, von blinden Menschen, bedienbaren Bedienungselementen und Sprachausgaben ausgestattet 

• bei Neu- und Umbaumaßnahmen von Gebäuden wird auf die Markierung der Treppenstufen und von großflächigen Verglasungen geachtet

• Handläufe zu den U-Bahnen und an einigen oberirdischen Haltestellen sind und werden mit Orientierungshinweisen in Blindenschrift und erhabener Profilschrift versehen 

• eine Vielzahl von Ampelanlagen ist mit Zusatzeinrichtungen für blinde Menschen ausgerüstet

• die Displays mit Fahrplanhinweisen an den Haltestellen der Rheinbahn, sogenannte „Dynamische Fahrplananzeigen“ sind und werden mit abrufbaren Sprachausgaben ausgestattet

Haltestelle mit akustischer Fahrplanansage

• am Flughafen Düsseldorf ist die Auffindbarkeit der Stellen zur Anforderung einer Assistenz durch Bodenmarkierungen erleichtert worden  

Die obige Aufzählung gibt einige beispielhafte Informationen zu Orientierungs- und Leiteinrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen in Düsseldorf. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für erläuternde, detaillierte Informationen, z. B. zur Systematik der Bodenmarkierungen, der Auslösung akustischer Informationen an Ampeln oder Fahrplaninformationssystemen  wenden Sie sich gerne an den Blinden- und Sehbehindertenverein Düsseldorf e. V.



9.12.2018, 15:00 Uhr - Festliche Weihnachtsfeier des Vereins im "Fuchs im Hofmanns", Benzenbergstr. 1 in Bilk ***